Montag, 23. März 2009

Schon wieder ein Prophet...

In einem lesenwerten FAZ-Gespräch redet einer der bekanntesten zeitgenössischen Philisophen, Peter Sloterdijk, über die Notwendigkeit, das Leben ändern zu müssen:

"Herr Sloterdijk, warum müssen wir unser Leben ändern?

Die globale Krise selbst diktiert uns den Wandel. Wir müssen unser Leben entscheidend ändern, weil wir andernfalls an einem ökonomischen und ökologischen Selbstauslöschungsprogramm teilnehmen. Schon in der älteren Geschichte der Menschheit gab es strenge Autoritäten, Götter, Gurus und Lehrmeister, die ihre Gefolgschaften mit enormen Forderungen beunruhigten. Jetzt haben wir es mit einer ungöttlichen Göttin namens Krise zu tun, die von uns verlangt, neue Lebensformen zu entwickeln. Üblicherweise tragen menschliche Gruppen ja ein Projekt der Dauer in sich, einen Willen zum Fortbestand. Das Projekt der Dauerhaftigkeit ist mit dem aktuellen Modus Vivendi aber strikt unverträglich. Unglaubliche Dinge sind es, die da vorgehen!"

Quelle: http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~ED74105D805F449BA87797F620612FA56~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Wie so viele vor ihm, propagiert auch Sloter eine Lösung ohne Christus. Und am Ende brennt wieder die Erde...

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