Der Ölpreis hat kräftig angezogen. Der DAX ist über 5.000 Punkten, der ATX hat den 2000er schon lange hinter sich gelassen. Die Botschaft ist klar, es geht wieder los! Was bisher an Regulierungen passiert ist, scheint herzliche wenig zu sein.
Viele haben sich an die Krise gewöhnt, wie man sich früher eben an den Boom gewöhnte. Die Flexibilität des Menschen ist beachtlich – (das macht ihn ja erst zum Menschen). Daneben eine Unmenge an schlechten Nachrichten.
Ein Konsumriese geht in die Knie, Porsche bettelt in der Wüste – und noch immer gehen Arbeitsplätze verloren. Tag für Tag, Woche für Woche das Drama im Kleinen, das niemanden interessiert.
Ein Kommentator in der FTD schrieb kürzlich, die Krise sei noch nicht groß genug gewesen, deshalb waren und sind die Reformen halbherzig bis inexistent, deshalb kann es jetzt wieder los gehen. Ich schließe mich diesem Warnruf vorbehaltlos an.
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Mittwoch, 10. Juni 2009
Mittwoch, 20. Mai 2009
Die Börse rennt wieder...
Die FTD schreibt heute in euphorischer Tonlage, dass acht Monate nach der Lehman-Pleite als ein Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise die Zuversicht an den Märkten zurückkehre. Bei Investoren sitze das Geld wieder lockerer. Börsenkurse stiegen, Risikoprämien sinken – und die „Lust am Risiko“ sei wieder da.
In der Tat gehen die Börsen gerade ab wie Schmitts Katze. Der DAX ruckelt an der 5000er Marke, der BUX hat die 14.000er Marke locker genommen, der Forint zeigt seine Muckis. Tja, und unsereiner sitzt vor der Glotze und kennt sich nicht aus.
Denn die Makrodaten sagen etwas anderes. Die Arbeitslosigkeit steigt weiter an, die Beschäftigungsrate in Deutschland sackt unter 40 Mio. – von Ungarn, meinem anderen Indikator – ganz zu schweigen. An der schönen blauen Donau ist nur noch Chaos angesagt.
Vergessen wirs nicht: Die Börse handelt mit der Zukunft. Heute sind viele Händler gut drauf. Aber das kann sich sehr schnell ändern.
In der Tat gehen die Börsen gerade ab wie Schmitts Katze. Der DAX ruckelt an der 5000er Marke, der BUX hat die 14.000er Marke locker genommen, der Forint zeigt seine Muckis. Tja, und unsereiner sitzt vor der Glotze und kennt sich nicht aus.
Denn die Makrodaten sagen etwas anderes. Die Arbeitslosigkeit steigt weiter an, die Beschäftigungsrate in Deutschland sackt unter 40 Mio. – von Ungarn, meinem anderen Indikator – ganz zu schweigen. An der schönen blauen Donau ist nur noch Chaos angesagt.
Vergessen wirs nicht: Die Börse handelt mit der Zukunft. Heute sind viele Händler gut drauf. Aber das kann sich sehr schnell ändern.
Mittwoch, 13. Mai 2009
Aktien schützen nicht vor Inflation!
Dass Immobilien nicht zwangsläufig vor Inflation schützen, konnten Sie erst kürzlich in diesem Blog lesen. Leider verhält es sich auch mit Aktien nicht anders, wie die FTD in einem sehr wichtigen Artikel heute schreibt:
"Eine Investition in Aktien soll vor Inflation schützen. Doch ein Blick auf 110 Jahre Börsengeschichte zeigt: Das Gegenteil ist der Fall. Wer so agiert, ist vor Teuerungswellen nicht geschützt.
(...)
Doch in der Praxis waren Aktien in den vergangenen Jahrzehnten allenfalls bei sehr langen Betrachtungszeiträumen und im Umfeld einer Währungsreform wie in Deutschland 1923 und 1948 ein wirksamer Schutz vor Inflation. "Die Aussage, Aktien bieten einen Inflationsschutz, ist ein theoretisches Argument", sagt Frank Bulthaupt, Professor an der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe in Bonn. In der Praxis ist eine hohe Inflation seit Jahren Gift für die Aktienmärkte. Sie sorgt real, also nach Abzug der Geldentwertung, meist für Kursverluste, selbst wenn die Wirtschaft wächst.
(...)
Ein Argument gegen Aktien als Inflationsschutz hat zudem der Fiskus in diesem Jahr mit der Abgeltungsteuer erfunden. Denn die greift beim Verkauf von neu angeschafften Papieren mit 25 Prozent auf alle nominalen Kursgewinne. Wie hoch der reale Gewinn war, interessiert den Fiskus nicht. Verdient ein Anleger etwa über 20 Jahre vier Prozentpunkte pro Jahr, weil Aktien im Schnitt um neun Prozent zulegen und die Teuerung fünf Prozent pro Jahr auffrisst, schrumpft seine wahre reale Rendite nach Steuern auf magere 1,3 Prozent pro Jahr. Ein überzeugender Inflationsschutz sieht anders aus."
Quelle: http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Inflationsschutz-Vom-trügerischen-Schein-der-Sachwerte/512676.html
Tja, Aktien (= Sachwerte) sind also nur was für ganz lange Zeiträume (Voraussetzung: es gibt keinen Krieg und keine Kommunisten...).
"Eine Investition in Aktien soll vor Inflation schützen. Doch ein Blick auf 110 Jahre Börsengeschichte zeigt: Das Gegenteil ist der Fall. Wer so agiert, ist vor Teuerungswellen nicht geschützt.
(...)
Doch in der Praxis waren Aktien in den vergangenen Jahrzehnten allenfalls bei sehr langen Betrachtungszeiträumen und im Umfeld einer Währungsreform wie in Deutschland 1923 und 1948 ein wirksamer Schutz vor Inflation. "Die Aussage, Aktien bieten einen Inflationsschutz, ist ein theoretisches Argument", sagt Frank Bulthaupt, Professor an der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe in Bonn. In der Praxis ist eine hohe Inflation seit Jahren Gift für die Aktienmärkte. Sie sorgt real, also nach Abzug der Geldentwertung, meist für Kursverluste, selbst wenn die Wirtschaft wächst.
(...)
Ein Argument gegen Aktien als Inflationsschutz hat zudem der Fiskus in diesem Jahr mit der Abgeltungsteuer erfunden. Denn die greift beim Verkauf von neu angeschafften Papieren mit 25 Prozent auf alle nominalen Kursgewinne. Wie hoch der reale Gewinn war, interessiert den Fiskus nicht. Verdient ein Anleger etwa über 20 Jahre vier Prozentpunkte pro Jahr, weil Aktien im Schnitt um neun Prozent zulegen und die Teuerung fünf Prozent pro Jahr auffrisst, schrumpft seine wahre reale Rendite nach Steuern auf magere 1,3 Prozent pro Jahr. Ein überzeugender Inflationsschutz sieht anders aus."
Quelle: http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Inflationsschutz-Vom-trügerischen-Schein-der-Sachwerte/512676.html
Tja, Aktien (= Sachwerte) sind also nur was für ganz lange Zeiträume (Voraussetzung: es gibt keinen Krieg und keine Kommunisten...).
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Montag, 11. Mai 2009
Soros oder Buffet - wer hat recht?
Es gibt zwei Investmentprofis, denen man zuhört, wenn sie was zu sagen haben. George Soros und Warren Buffet.
Heute konnte man in der Deutschen Presse am selben Tag zwei unterschiedliche Einschätzungen lesen. Soros zufolge haben wir das Schlimmste überstanden; Buffet hingegen meinte, die steigenden Kurse seien unverständlich, da sie sich nicht von den Zahlen in den Unternehmen ableiten ließen.
Meiner Einschätzung nach liegt Buffet richtig – wir haben das Ende dieser Finanzkrise noch lange nicht erreicht. Wo die Kurse in einem Jahr stehen werden, das weiß ich freilich nicht (dann säße ich auch nicht in meinem Büro in Eisenstadt...).
Aber allein die Tatsache, dass die Nachfrage nach Industriegütern noch immer zurück geht und dass Mitarbeiter noch immer entlassen werden, spricht für Buffet. Sicher, jetzt erfahren wir eine Verschnaufpause; aber in dieser Pause verschlimmert sich die finanzielle Situation für viele Menschen.
Und das wird Folgen haben.
Heute konnte man in der Deutschen Presse am selben Tag zwei unterschiedliche Einschätzungen lesen. Soros zufolge haben wir das Schlimmste überstanden; Buffet hingegen meinte, die steigenden Kurse seien unverständlich, da sie sich nicht von den Zahlen in den Unternehmen ableiten ließen.
Meiner Einschätzung nach liegt Buffet richtig – wir haben das Ende dieser Finanzkrise noch lange nicht erreicht. Wo die Kurse in einem Jahr stehen werden, das weiß ich freilich nicht (dann säße ich auch nicht in meinem Büro in Eisenstadt...).
Aber allein die Tatsache, dass die Nachfrage nach Industriegütern noch immer zurück geht und dass Mitarbeiter noch immer entlassen werden, spricht für Buffet. Sicher, jetzt erfahren wir eine Verschnaufpause; aber in dieser Pause verschlimmert sich die finanzielle Situation für viele Menschen.
Und das wird Folgen haben.
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Mittwoch, 29. April 2009
Schweinegrippe, Medienhype und die nächste Sau
Seit Tagen beherrscht sie alle Zeitungen, das Fernsehen und das Internet: Richtig, die Schweinegrippe!
Zur Finanzkrise nun auch noch eine schlimme Seuche, die sich rasend schnell ausbreitet und in Mexiko bereits über 100 Tote gefordert hat – so und ähnlich lauten die Befürchtungen.
Woher kommt diese seltsame Erregung der Massen? Dass es mit diesem Virus nicht so arg steht, wie zunächst behauptet, hat sich inzwischen erwiesen. Mexiko musste angeblich die Todesursache korrigieren, nun seien es kaum sieben Personen, die aufgrund der Schweinegrippe gestorben sind. Vermutlich sterben pro Stunde mehr Menschen im mexikanischen Drogenkrieg, aber das kennen wir ja, das bringt keine Schlagzeile, das jagt die Aktienkurse der Pharmas nicht in den Himmel, und, und, und.
Wie immer in solchen Fällen sollte man nichts überstürzen. Wer sich jetzt mit Tamiflu eindeckt, Konservendosen kauft und einen ABC-Schutzanzug, der kurbelt zwar die Wirtschaft an, aber gleichzeitig stellt er sich ein Zeugnis aus über seine dramatische Manipulierbarkeit durch einen Medienhype.
Welche Sau wird als nächstes durch das „global Village“ getrieben?
Zur Finanzkrise nun auch noch eine schlimme Seuche, die sich rasend schnell ausbreitet und in Mexiko bereits über 100 Tote gefordert hat – so und ähnlich lauten die Befürchtungen.
Woher kommt diese seltsame Erregung der Massen? Dass es mit diesem Virus nicht so arg steht, wie zunächst behauptet, hat sich inzwischen erwiesen. Mexiko musste angeblich die Todesursache korrigieren, nun seien es kaum sieben Personen, die aufgrund der Schweinegrippe gestorben sind. Vermutlich sterben pro Stunde mehr Menschen im mexikanischen Drogenkrieg, aber das kennen wir ja, das bringt keine Schlagzeile, das jagt die Aktienkurse der Pharmas nicht in den Himmel, und, und, und.
Wie immer in solchen Fällen sollte man nichts überstürzen. Wer sich jetzt mit Tamiflu eindeckt, Konservendosen kauft und einen ABC-Schutzanzug, der kurbelt zwar die Wirtschaft an, aber gleichzeitig stellt er sich ein Zeugnis aus über seine dramatische Manipulierbarkeit durch einen Medienhype.
Welche Sau wird als nächstes durch das „global Village“ getrieben?
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Dienstag, 14. April 2009
Ist der Frühling schon da?
Die schlechten Nachrichten für die Realwirtschaft im Euroraum reißen nicht ab; das deutsche „Propheteninstitut“ DWI hat inzwischen erklärt, es werde keine Prognose mehr für 2010 abliefern, da die ganze Branche inzwischen in Erklärungsnotstand sei. Das ist zumindest ein ehrliches Eingeständnis der Hilflosigkeit angesichts immer neuer Entwicklungen.
Entgegen der Realwirtschaft kennen die Börsen neuerdings nur eine Richtung: Die nach oben! Zwar kann man noch immer nicht von einem klaren Trend sprechen, aber die Kurssprünge, die beispielsweise in Wien zu verzeichnen sind (Erste, VIG, RI), haben doch etwas für sich. Wer die Erste Group in der „schwärzesten Nacht“ für sieben Euro gekauft hat, kann sich auf über 100 Prozent Gewinn freuen. Nur: Wer hat gekauft, in jener "schwarzen Nacht", als jeder vom Untergang zitterte?
Wenn, hätte, sollte – die Börsen ändern sich nicht, und schon gar nicht die Menschen.
Die Sonne scheint, alles wird besser. Oder nicht?
Entgegen der Realwirtschaft kennen die Börsen neuerdings nur eine Richtung: Die nach oben! Zwar kann man noch immer nicht von einem klaren Trend sprechen, aber die Kurssprünge, die beispielsweise in Wien zu verzeichnen sind (Erste, VIG, RI), haben doch etwas für sich. Wer die Erste Group in der „schwärzesten Nacht“ für sieben Euro gekauft hat, kann sich auf über 100 Prozent Gewinn freuen. Nur: Wer hat gekauft, in jener "schwarzen Nacht", als jeder vom Untergang zitterte?
Wenn, hätte, sollte – die Börsen ändern sich nicht, und schon gar nicht die Menschen.
Die Sonne scheint, alles wird besser. Oder nicht?
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Freitag, 10. April 2009
Pradoxe Welt
Die Situation auf den Finanzmärkten kurz vor Ostern ist bemerkenswert. Gestützt auf einige positive Zahlen aus den USA (Wells Fargo) heben die westlichen Börsen zu einer Osterrallye ab. Im Osten sieht es im Hinblick auf die Börsen nicht schlechter aus; in Ungarn, einem der Sorgenkinder der Region, steigt der BUX, der Forint klettert zum Euro auf ein Zweimonatshoch.
Real- versus Finanzwirtschaft
In krassem Gegensatz zu diesen positiven Tendenzen entwickelt sich die Realwirtschaft. Hier ist von weiter abstürzenden Kennzahlen die Rede, von steigender Arbeitslosigkeit und von weiteren Firmenpleiten.
Paradoxe Welt!
In dieser Situation müssen Sie als Anleger sehr, sehr vorsichtig agieren; wer bereits das Schlimmste überwunden glaubt und jetzt freimütig in die Aktien geht, könnte böse auf die Nase fallen...
Real- versus Finanzwirtschaft
In krassem Gegensatz zu diesen positiven Tendenzen entwickelt sich die Realwirtschaft. Hier ist von weiter abstürzenden Kennzahlen die Rede, von steigender Arbeitslosigkeit und von weiteren Firmenpleiten.
Paradoxe Welt!
In dieser Situation müssen Sie als Anleger sehr, sehr vorsichtig agieren; wer bereits das Schlimmste überwunden glaubt und jetzt freimütig in die Aktien geht, könnte böse auf die Nase fallen...
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Mittwoch, 8. April 2009
Aktienfrühling?
Das Wirtschaftsblatt berichtet, die Ampeln stünden für Aktienanleger noch nicht auf Grün, aber auch nicht mehr auf Rot – sondern auf Gelb. Zumindest nach Erste Group-Chefanalyst Friedrich Mostböck. Der Abwärtstrend sei zwar "noch intakt", aber die Bewertungen seien teilweise "absurd günstig“; daher stufe man die Aktiengewichtung in den globalen Portfolios zum ersten Mal seit Ende 2008 wieder auf Neutral hoch. Mit besonders günstigen Bewertungen locke die Region Osteuropa, meint Co-Analyst Henning Eßkuchen.
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Donnerstag, 2. April 2009
Finger weg von Aktien?
Wer derzeit noch Geld zum Veranlagen hat, sollte es eher in österreichische Bundesanleihen stecken; von Aktien wird eher gewarnt. Zumindest das geht aus dem jüngsten Quartalsüberblick der Anlageexperten der Allianz Investmentbank AG hervor.
Für Staatsanleihen erhalte man zwar nicht mehr so hohe Aufschläge wie noch vor ein paar Wochen, das Niveau sei aber nach wie vor attraktiv, meint Allianz KAG-Geschäftsführer Maier.
Ein hoher Zinsabstand bietet zudem Schutz im Falle einer anziehenden Inflation, die von den Experten ebenfalls erwartet wird.
Für Staatsanleihen erhalte man zwar nicht mehr so hohe Aufschläge wie noch vor ein paar Wochen, das Niveau sei aber nach wie vor attraktiv, meint Allianz KAG-Geschäftsführer Maier.
Ein hoher Zinsabstand bietet zudem Schutz im Falle einer anziehenden Inflation, die von den Experten ebenfalls erwartet wird.
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Donnerstag, 26. März 2009
Probleme weltweit noch ungelöst
Gary Shilling, US-Anlagestratege, spricht in einem Interview für die FAZ über die aufgehellte Stimmung an den Aktienmärkten. Shilling hält den Aufschwung nur für eine Bärenmarktrally. Denn die wirtschaftlichen Grundprobleme weltweit seien nicht gelöst.
PIMCO, Blackrock und andere würden vom Geithner-Plan profitieren. Habe man in der Vergangenheit versucht, aus moralischen und Gerechtigkeitsgründen noch zwischen "guten" und "schlechten" Marktteilnehmern zu unterscheiden, so scheine man angesichts der Dimension der Probleme immer mehr zu allgemeinen und pauschalen Rettungsaktionen zu tendieren.
Man wolle aus den Schwierigkeiten herauskommen, koste es, was es wolle, so Shilling in der FAZ.
PIMCO, Blackrock und andere würden vom Geithner-Plan profitieren. Habe man in der Vergangenheit versucht, aus moralischen und Gerechtigkeitsgründen noch zwischen "guten" und "schlechten" Marktteilnehmern zu unterscheiden, so scheine man angesichts der Dimension der Probleme immer mehr zu allgemeinen und pauschalen Rettungsaktionen zu tendieren.
Man wolle aus den Schwierigkeiten herauskommen, koste es, was es wolle, so Shilling in der FAZ.
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Heuschrecken gewinnen?
An der Wallstreet gelten große Vermögensverwalter und Hedge-Fonds als Nutznießer des US-Rettungsplans für die Finanzbranche.
Die Aktienkurse einer Reihe von Fondsgesellschaften reagierten an der New Yorker Börse mit deutlichen Aufschlägen, nachdem der Finanzminister Timothy Geithner Anfang der Woche Details vorgestellt hatte.
Über das Investitionsprogramm der Regierung sollen von den Banken marode Wertpapiere und Kredite gekauft werden.
Die zum Münchener Allianz Konzern gehörende PIMCO und der Konkurrent Blackrock haben bereits ihre Teilnahme avisiert. Der Verantwortliche für die Anlagestrategie von PIMCO, Bill Gross, sagte, dies sei vielleicht der erste politische Plan, der einen Gewinn für alle Seiten verspreche.
Die Aktienkurse einer Reihe von Fondsgesellschaften reagierten an der New Yorker Börse mit deutlichen Aufschlägen, nachdem der Finanzminister Timothy Geithner Anfang der Woche Details vorgestellt hatte.
Über das Investitionsprogramm der Regierung sollen von den Banken marode Wertpapiere und Kredite gekauft werden.
Die zum Münchener Allianz Konzern gehörende PIMCO und der Konkurrent Blackrock haben bereits ihre Teilnahme avisiert. Der Verantwortliche für die Anlagestrategie von PIMCO, Bill Gross, sagte, dies sei vielleicht der erste politische Plan, der einen Gewinn für alle Seiten verspreche.
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