Die BEWAG kommt nicht aus ihren Sale-and-lease-back-Verträgen für ihr Leitungsnetz heraus. Nicht nur in Österreich waren diese Konstruktionen sehr beliebt. Nun zeigt sich einmal mehr, dass Vodoo keine tragfähige Grundlage für seriöses Wirtschaften ist.
Die BEWAG hatte 2001 ihr Leitungsnetz um rund 500 Mio EUR an zwei US-Investoren verkauft und zurückgeleast. Ein Teil des Geschäfts lief über den mittlerweile verstaatlichten US-Versicherungskonzern AIG.
Diese Verträge waren sehr beliebt, weil sie in den USA mit hohen Steuervorteilen verbunden waren; nach deren Wegfall sind nun Unternehmen wie AUA, ÖBB oder Verbund dabei, die komplizierten Kontrakte zu lösen.
Bei der BEWAG will ein Vertragspartner den Vertrag in keiner Weise auflösen, der zweite stellt Bedingungen, die alle Vorteile zunichte machen würden. Der BEWAG-Vorstand hat nun begonnen, Alternativen zu erarbeiten.
Bei einem der beiden Deals sind diese schon fixiert, die BEWAG musste die durch Währungs- und Zinsabstürze abgewirtschafteten Sicherheiten austauschen und hat diese durch US-Staatsanleihen ersetzt. Der Umbau des zweiten Teils des Deals ist noch in Arbeit.
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Donnerstag, 2. April 2009
Montag, 23. März 2009
Kapitalvernichter Automobil
Trotz der aktuellen Rabattschlachten bleiben Autos die Kapitalvernichter schlechthin! Das bestätigt eine aktuelle Studie, die bei Welt.de zu lesen ist:
"Hohe Rabatte sind nur vordergründig ein gutes Geschäft. In Wahrheit erhöhen sie massiv die Unterhaltskosten. Eine aktuelle Studie zeigt auf, wie sich das Wertegewicht des Automobils in den letzten 13 Jahren verändert hat. Erschreckend hoch ist dabei der Wertverlust. Doch das ist den wenigsten Käufern bewusst."
Quelle: http://www.welt.de/motor/article3411253/Das-Auto-ist-bald-kein-Wertgegenstand-mehr.html
"Hohe Rabatte sind nur vordergründig ein gutes Geschäft. In Wahrheit erhöhen sie massiv die Unterhaltskosten. Eine aktuelle Studie zeigt auf, wie sich das Wertegewicht des Automobils in den letzten 13 Jahren verändert hat. Erschreckend hoch ist dabei der Wertverlust. Doch das ist den wenigsten Käufern bewusst."
Quelle: http://www.welt.de/motor/article3411253/Das-Auto-ist-bald-kein-Wertgegenstand-mehr.html
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Dienstag, 10. März 2009
Pimco fühlt sich sicher
Der Pimco-Vorstandsvorsitzender Mohamed El-Erian prophezeit im Gespräch mit der "Financial Times" eine Verschiebung am Markt weg vom privaten hin zu öffentlichen Akteuren im Zuge der Wirtschaftskrise.
In der Finanzindustrie werde es zu einer Konsolidierung im großen Stil kommen. Pimco werde jedenfalls mit der neuen Lage fertig. El-Erian managt für die Tochterfirma von Allianz Global Investors rund 747 Mrd USD.
In der Finanzindustrie werde es zu einer Konsolidierung im großen Stil kommen. Pimco werde jedenfalls mit der neuen Lage fertig. El-Erian managt für die Tochterfirma von Allianz Global Investors rund 747 Mrd USD.
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Aktienmärkte fallen weiter...
Bank-Strategen halten diese Woche weitere Verluste an den Aktienmärkten für wahrscheinlich, berichtet die FTD. Lediglich eine leichte Zwischenerholung sei möglich. Erneute Milliardenverluste von Banken und des verstaatlichten US-Versicherers AIG etwa sowie die Angst vor einer Insolvenz des US-Autobauers General Motors sorgten für Aktienverkäufe im großen Stil.
Hans-Jörg Naumer, Leiter Kapitalmarktanalyse von Allianz Global Investors, glaubt, dass es zuerst zu einer Trendwende bei den Konjunkturindikatoren und den Gewinnrevisionen kommen muss, bevor die Kurse wieder steigen werden.
Hans-Jörg Naumer, Leiter Kapitalmarktanalyse von Allianz Global Investors, glaubt, dass es zuerst zu einer Trendwende bei den Konjunkturindikatoren und den Gewinnrevisionen kommen muss, bevor die Kurse wieder steigen werden.
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Donnerstag, 19. Februar 2009
Raiffeisen International
Kritisches Postings aus dem WB-Forum in Hinblick auf die Ergebnisse:
wers glaubt
naja wenn man bedenkt dass das Giebelkreuz bei sämtlichen Finanzmarktdesastern (Island, Lehman, etc. mitdabei war) bzw. dass die Ukraine vor dem Bankrott steht finde ich die 780 Mio. Risikovorsorge nur zur aufrechterhaltung eines optisch schönen Ergebnisses fast etwas frech - zum Vergleich hat die Erste alleine ihr BCR Exposure mit 1 Mrd. wertberichtigt was mir irgendwie ehrlicher vorkommt
Von Gast: Gast: Petzi am 19.02.2009 um 10:22
"Kreditrisikovorsorge"
Naja, 780 Mio Euro, also 0,8 Mrd. Kreditrisikovorsorge, bei Forderungen an Kunden von 57,9 Mrd. läßt im derzeitigen (Ost)-Umfeld für die 1 Mrd. Jahresüberschuss einiges an Spielraum (nach unten) für die nächste Zeit offen.Und wir reden da von einem Konzern-Ergebnis. Was in den diversen Töchtern (warum eigentlich nicht Söhnen) schlummert, weiß wohl nicht mal die Mutter so genau.Na vielleicht läßt sich ja wer durch die guten Zahlen und den SChnäppchen-Börsenkurs zu einer "feindlichen Übernahme" hinreißen... :)
Von Gast: Gast: Gast am 19.02.2009 um 10:15
wers glaubt
naja wenn man bedenkt dass das Giebelkreuz bei sämtlichen Finanzmarktdesastern (Island, Lehman, etc. mitdabei war) bzw. dass die Ukraine vor dem Bankrott steht finde ich die 780 Mio. Risikovorsorge nur zur aufrechterhaltung eines optisch schönen Ergebnisses fast etwas frech - zum Vergleich hat die Erste alleine ihr BCR Exposure mit 1 Mrd. wertberichtigt was mir irgendwie ehrlicher vorkommt
Von Gast: Gast: Petzi am 19.02.2009 um 10:22
"Kreditrisikovorsorge"
Naja, 780 Mio Euro, also 0,8 Mrd. Kreditrisikovorsorge, bei Forderungen an Kunden von 57,9 Mrd. läßt im derzeitigen (Ost)-Umfeld für die 1 Mrd. Jahresüberschuss einiges an Spielraum (nach unten) für die nächste Zeit offen.Und wir reden da von einem Konzern-Ergebnis. Was in den diversen Töchtern (warum eigentlich nicht Söhnen) schlummert, weiß wohl nicht mal die Mutter so genau.Na vielleicht läßt sich ja wer durch die guten Zahlen und den SChnäppchen-Börsenkurs zu einer "feindlichen Übernahme" hinreißen... :)
Von Gast: Gast: Gast am 19.02.2009 um 10:15
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Raiffeisen International
Das WB ist außer sich vor Freude:
"Rekord für Raiffeisen International: Fast eine Milliarde Euro Gewinn
Herbert Stepic reagiert auf die Unsicherheiten am Markt und legt vorzeitig vorläufige Zahlen: Demnach hat Raiffeisen International im Vorjahr den Gewinn von 841 auf 982 Millionen € erhöht."
Und fügt hinzu:
"Stepic sieht Zentral- und Osteuropa trotz der sich verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin als Wachstumsmotor Europas. Wichtig sei, dass dieser Motor auf Touren gehalten werde. Die "fortgesetzt überzogene Risikodarstellung und die teils unreflektierte öffentliche Wahrnehmung" sieht er als mögliches Hindernis auf dem Weg zur Erreichung dieses Zieles."
Zentraleuropa mag ein Wachstumsmotor sein, keine Frage, aber was den Osten anbelangt, da sehe ich schwarz, sehr schwarz:
- dramatische demographische Daten
- eine dünne, hoch verschuldete Mittelschicht
- weit verbreitete Korruption
- anspruchslose Marktteilnehmer
- politische Altlasten
- moralisch-ethische Verwahrlosung
Das kann auf dauer nicht gut gehen.
"Rekord für Raiffeisen International: Fast eine Milliarde Euro Gewinn
Herbert Stepic reagiert auf die Unsicherheiten am Markt und legt vorzeitig vorläufige Zahlen: Demnach hat Raiffeisen International im Vorjahr den Gewinn von 841 auf 982 Millionen € erhöht."
Und fügt hinzu:
"Stepic sieht Zentral- und Osteuropa trotz der sich verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin als Wachstumsmotor Europas. Wichtig sei, dass dieser Motor auf Touren gehalten werde. Die "fortgesetzt überzogene Risikodarstellung und die teils unreflektierte öffentliche Wahrnehmung" sieht er als mögliches Hindernis auf dem Weg zur Erreichung dieses Zieles."
Zentraleuropa mag ein Wachstumsmotor sein, keine Frage, aber was den Osten anbelangt, da sehe ich schwarz, sehr schwarz:
- dramatische demographische Daten
- eine dünne, hoch verschuldete Mittelschicht
- weit verbreitete Korruption
- anspruchslose Marktteilnehmer
- politische Altlasten
- moralisch-ethische Verwahrlosung
Das kann auf dauer nicht gut gehen.
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Mittwoch, 18. Februar 2009
Wertvernichtung!
Die FTD berichtet von den Top-Wertvernichtern des Jahres 2009:
Der Technologiedienstleister Tria IT, das Internet-Reiseportal Travel24 und die IKB-Bank sind die größten Wertvernichter unter den deutschen Aktiengesellschaften. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) in ihrer am Mittwoch veröffentlichten sogenannten Watchlist. Darin listet sie jährlich die 50 schlechtesten Aktien auf.
Zu den Wertvernichtern gehört auch die Commerzbank, die gerade einen hausdünnen Gewinn für 2008 verbuchen konnte ...
Der Technologiedienstleister Tria IT, das Internet-Reiseportal Travel24 und die IKB-Bank sind die größten Wertvernichter unter den deutschen Aktiengesellschaften. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) in ihrer am Mittwoch veröffentlichten sogenannten Watchlist. Darin listet sie jährlich die 50 schlechtesten Aktien auf.
Zu den Wertvernichtern gehört auch die Commerzbank, die gerade einen hausdünnen Gewinn für 2008 verbuchen konnte ...
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DWS hat ein Problem...
Die DWS verlor 2008 vor allem durch die Rückschläge an den Aktienmärkten, aber auch durch Geldabzüge von Investoren 20 % ihres Kapitals, das auf 121,7 Mrd EUR sank. Die Bank arbeitet an einer Gebührenoffensive: Je nach Rentenfonds werden die jährlichen Managementgebühren um bis zu einem Fünftel gesenkt. Konkurrenten sehen hier allerdings kein Signal für die gesamte Branche. So etwas sei nicht geplant, erklärt ein Sprecher von Allianz Global Investors.
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