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Mittwoch, 13. Mai 2009

Österreicher konsumieren anders!

Die herrschende Finanz- und Wirtschaftskrise nimmt erheblichen Einfluss auf Ernährung und Alltagsgewohnheiten in Österreich. Zumindest zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die die Allianz gemeinsam mit der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) durchführen ließ.

Finanzkrise lässt uns gesünder leben

Demnach schränkt sich mehr als ein Drittel der Bevölkerung bei Lokalbesuchen ein; auch bei Fast Food, Alkohol und Zigaretten wird gespart. Gleiches gilt für den Bereich Mobilität: Jeder dritte Autofahrer will angesichts der Krise öfter zu Fuß gehen oder auf die „Öffis“ umsteigen.

Ohne zynisch sein zu wollen: das ist doch eine positive Entwicklung!

Montag, 23. März 2009

Nur Staatsanleihen sind sicher?

Bill Gross, Manager des Rentenfonds PIMCO Total Return, sagt in einem Interview mit dem "Manager Magazin", dass Staatsanleihen die einzigen sicheren Anlagen sind, die es noch gibt.

Hinsichtlich des Versuchs, zu erkennen, wann das Schlimmste der Wirtschaftskrise vorüber ist, beobachtet Gross den Ölpreis, Kreditmarkt-Daten, Swap-Spreads, aber auch die Börsenkurse.

Wenn es bei den Aktien eine Bodenbildung gebe, könnte das Schlimmste vorbei sein.

Die Gefahr einer Hyperinflation bestehe aber auf keinen Fall. Gross erwartet maximal 3 bis 4 Prozent Inflation.

Anleger sollten zweitklassige Unternehmensanleihen, Aktien und Immobilien meiden.

Strukturen schuld?

Auch verschleppte Strukturreformen sollen zum Entstehen der Wirtschaftskrise beigetragen haben. Zwar hat die EU sich mit den Lissabon-Zielen selbst ein Reformprogramm verordnet, dessen Vorgaben werden allerdings seit Jahren verfehlt.

Laut einer Allianz-Studie hat sich die Situation, gemessen an den in den Lissabon-Zielen definierten Kriterien, vor allem in jenen Ländern verschlechtert, die von der Finanzkrise stark betroffen waren.

Irland beispielsweise stürzte im EU-Ranking bei 14 untersuchten Ländern von Platz vier auf Platz 13 ab.

Freitag, 27. Februar 2009

EU

EU-Finanzreformen "mutlos"

Ein Kommentar in der "Financial Times Deutschland" bezeichnet die Reformvorschläge vom ehemaligen IWF-Direktor Jacques de Larosiére zur EU-Finanzarchitektur als mutlos. Die Finanzkrise hätte die einmalige Chance geboten, die Mitgliedsstaaten zu einer ehrgeizigeren Reform anzutreiben.

Erste Änderungen erst 2011

Nun sollen erst ab 2011 die bereits bestehenden europäischen Ausschüsse der Bankenaufseher, Wertpapieraufseher und Versicherungsaufseher zu europäischen Behörden ausgebaut werden, die ein geringfügig höheres Maß an Kompetenzen bekommen als bisher. Die Versicherungsaufsicht Ceiops würde dann zum Beispiel verbindlich schlichten, wenn sich die deutsche und die polnische Finanzaufsicht über die Auslegung europäischer Regeln streiten oder beispielsweise nicht einig sind, wieviel Kapital die Allianz für ihre Tochtergesellschaft in Polen vorhalten muss.

Montag, 23. Februar 2009

Langweilig?

Schaut man sich die aktuellen Berichte im WirtschaftsBlatt an, dominiert die Beschwichtigung und die Einsicht, dass "es" bald geschafft ist ...

Jede Krise wird irgendwann langweilig!

In einer schnellen und komplexen Medienlandschaft werden Themen, die zu lange auf der Agenda sind, langweilig. Das gilt auch für die Krise. So lange es nicht weitere dramatische Zusammenbrüche gibt, köchelt das Ganze auf niedriger Flamme weiter. Andere Themen - der Opernball, zu viel Schnee - werden zur Schlagzeile.