Die FTD berichtet, die Versicherungsgruppe ERGO habe 2008 rund 37.000 Autoversicherungen über die BMW Group verkauft, nach 20.000 im Jahr zuvor.
Insgesamt belaufe sich der BMW Group Bestand jetzt auf rund 70.000 Verträge, so Martin Weirich, Leiter der Autoversicherung bei der ERGO-Konzerngesellschaft Victoria. Die Kooperation von BMW Group und Victoria wurde gestern um fünf Jahre verlängert. In mehr als 500 von 680 BMW Group Autohäusern bieten Victoria-Vertreter Autopolicen und andere Versicherungen an, die BMW Group erhält dafür eine Provision.
Zum Vergleich: Die Allianz hat einen Bestand von mehr als 1 Million Fahrzeuge mit Volkswagen (VW) aufgebaut.
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Mittwoch, 11. März 2009
Dienstag, 10. März 2009
Wenn - dann!
Wenn es gelinge, die Finanzkrise einzudämmen, werde sich die Weltwirtschaft deutlich erholen können, meint Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, in einem Gastbeitrag der Rubrik "Europlatz Frankfurt" in der FAZ.
Weitere Korrekturen im Finanzsektor selbst seien daher das Gebot der Stunde. Auf eine dauerhafte Stagnation der Nachfrage zu setzen habe sich schon in früheren Rezessionen als grundfalsch erwiesen, meinte Heise.
Weitere Korrekturen im Finanzsektor selbst seien daher das Gebot der Stunde. Auf eine dauerhafte Stagnation der Nachfrage zu setzen habe sich schon in früheren Rezessionen als grundfalsch erwiesen, meinte Heise.
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Allianz
Mittwoch, 4. März 2009
Allianz Österreich: Kerngesund!
Oder: Allianz. Sicher? Sicher!
Sicherheit ist die Antwort der Allianz Gruppe in Österreich auf die herrschende Krise: "Wir verfügen über ein kerngesundes Geschäft, haben in Sachen Effizienz unsere Hausaufgaben gemacht und dürfen uns über eine signifikante Verbesserung der Combined Ratio freuen", betonte Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich, am Dienstag vor Journalisten. Damit könne die Allianz in allen wesentlichen Bereichen eine erfreuliche Bilanz des vergangenen Jahres ziehen: als Versicherer, Veranlager, Arbeitgeber und Unternehmen, das seiner Verantwortung nachhaltig gerecht werde.
Trotz Finanzmarktkrise ist die Allianz Österreichs Branchen-Champion in Sachen Profitabilität: Dies zeigt unter anderem das versicherungstechnische Ergebnis im Kerngeschäftsfeld Schaden-Unfall, welches im Jahr 2008 um 73,4 Prozent auf 35,6 Millionen Euro anstieg. Die Combined Ratio wurde signifikant verbessert und konnte, wie geplant, von 95,8 auf 93,7 Prozent gedrückt werden. Der Return on Equity erreichte einen beeindruckenden Wert von 11,5 Prozent. Sensationell gestaltete sich der Bereich Leben: "Wir können von einer Sternstunde in der Lebensversicherung berichten. Mit einem Prämienzuwachs von 16,5 Prozent auf 461,2 Millionen Euro haben wir uns deutlich vom Branchentrend abgesetzt. Unser Marktanteil ist dadurch auf knapp 7 Prozent gestiegen", so Littich.
Schaden fest im Griff
Die Prämieneinnahmen im Bereich Schaden-Unfall bewegten sich auf stabilem Niveau: Trotz fortgesetzt harten Preiswettbewerbs in der Kfz-Versicherung konnte mit 861,6 Millionen Euro ein leichtes Plus von 0,5 Prozent erzielt werden. Die Krankenversicherung verbuchte weiterhin erfreuliche Zuwächse – die Prämien legten um 5,0 Prozent auf 40,9 Millionen Euro zu. Dank effizienter Rückversicherung und eines über das Jahr günstigen Schadenverlaufs sind die Aufwendungen im Bereich Schaden-Unfall um 4,1 Prozent auf 573,8 Millionen Euro zurückgegangen. "Wir haben den Schaden fest im Griff", erklärte Littich. Im Bereich Krankenversicherung beliefen sich die Aufwendungen für Versicherungsfälle auf 24,7 Millionen Euro und stiegen damit um 6,1 Prozent im Vergleich zu 2007.
Sternstunde in der Lebensversicherung
Sensationell gestaltete sich der Prämienverlauf in der Lebensversicherung: "Mit einem Zuwachs von 16,5 Prozent auf 461,2 Millionen Euro konnte die Allianz den Markt, der um 2,2 Prozent gewachsen ist, mit riesigem Abstand hinter sich lassen und Marktanteile gewinnen", freut sich Littich. Einen besonderen Beitrag zu diesem Erfolg lieferte die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge, die mit 50,6 Millionen Euro ein Plus von 15,7 Prozent verzeichnete.
In der betrieblichen Altersvorsorge setzte die Allianz den eingeschlagenen Wachstumskurs weiter fort. 2008 wurde erstmals die 100-Millionen-Euro-Grenze überschritten: 106,6 Millionen Euro an Prämie bedeuten einen Zuwachs von 36,5 Prozent. Zum zweiten Mal in Folge konnte dadurch der Marktanteil erhöht werden. Dieser stieg von 5,9 Prozent auf 6,8 Prozent. Insgesamt wurden im Bereich Leben Leistungen in der Höhe von 341,3 Millionen Euro, ein Plus von 15,8 Prozent, erbracht.
Über alle Geschäftsbereiche gerechnet, ist die abgegrenzte Bruttoprämie gegenüber 2007 um 5,5 Prozent auf 1.363,7 Millionen Euro gestiegen – und damit doppelt so stark wie der Markt, der einen Zuwachs von 2,5 Prozent verzeichnen konnte.
Gesundes Portfolio
"Unser Portfolio ist kerngesund", erklärt Littich. Im Bereich Schaden-Unfall stieg das versicherungstechnische Ergebnis von 20,5 Millionen auf 35,6 Millionen Euro – um satte 73,4 Prozent.
"Das Nichtversicherungstechnische Ergebnis der Allianz liegt nach 69,5 Millionen Euro bei 16,0 Millionen Euro", so Littich. "2008 gab es riesige Klippen, die wir umschifft haben. Wir haben uns bewusst und frühzeitig für einen Sicherheitskurs in der Veranlagungsstrategie entschieden." Der traditionell hohe Aktienanteil am Gesamtportfolio wurde im Verlauf des Jahres konsequent von 18,4 Prozent im Jänner auf praktisch null im Herbst heruntergefahren. "Sicherheit hat ihren Preis: Weniger Profit in einem Jahr wie diesem anzusteuern, ist zwingend im Dienste der Sicherheit", erklärt Littich. "Fährt man normalerweise mit 130 km/h auf der Autobahn, so bremst man sich bei Nebel ein, um das Auto sicher auf der Straße zu halten. Dass wir das richtige Tempo gewählt haben, zeigt unser finanztechnisches Ergebnis", so Littich. Bei den verwalteten Kapitalanlagen kam es durch die Marktentwicklung zu einem leichten Abrieb um 6,3 Prozent auf 4.817,4 Millionen Euro.
Getragen durch das extrem gute versicherungstechnische Ergebnis einerseits, andererseits durch das auf Sicherheit gesteuerte finanztechnische Ergebnis, beläuft sich das EGT auf starke 81,1 Millionen Euro nach einem Vorjahreswert von 150,1 Millionen Euro. Die Solvabilität liegt mit einem Wert von 125 Prozent über dem gesetzlichen Erfordernis. Die Profitabilität lässt sich auch anhand weiterer Kennzahlen ablesen: Der Return on Equity beträgt 11,5 Prozent. Die Combined Ratio lag mit einem Wert von 93,7 Prozent voll auf Zielkurs. Der Jahresgewinn belief sich auf 63,6 Millionen Euro nach 115,0 Millionen Euro im Vorjahr.
Ihre Dividendenpolitik hat die Allianz den geänderten Rahmenbedingungen angepasst: Aus den 63,6 Millionen Euro zahlt die Allianz eine Dividende von 20,1 Millionen Euro. "Der Rest geht in die weitere Stärkung der Eigenkapitalbasis unserer Gesellschaft, die sich damit um 6,2 Prozent von 761,8 Millionen Euro auf 809,0 Millionen Euro erhöht", erklärt Littich.
Ausblick 2009: Solider Expansionskurs und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen
"Man kann als Versicherung aus dem österreichischen Markt leben – und gutes Geld verdienen", erklärt Littich angesichts einer erfolgreichen Bilanz unter schwierigen Rahmenbedingungen.
Auch für 2009 sieht der Allianz Vorstandsvorsitzende die Ampel auf grün. Wachstumsprognosen seien seriöserweise im Moment freilich nicht zu konkretisieren, aber: "Ich bin positiv für 2009. Wir werden aus dem Kerngeschäft Gewinn machen. Die Combined Ratio unter 94 Prozent ist der Beweis für unser extrem gesundes Portfolio", so Littich. Für die Zukunft wachse die Bedeutung der Allianz als Unternehmen, das einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit lege. Die Allianz Gruppe in Österreich habe dieses Anliegen mit dem Beitritt zur WWF Climate Group Austria bekräftigt und sich zur Einsparung von 20 Prozent ihrer CO2-Emissionen bis 2010 verpflichtet: „Nachhaltiges Wirtschaften ist in mehrfacher Hinsicht ein wesentliches Grundprinzip für uns: als Risikomanager und Risikoträger, als Investor am Kapitalmarkt, aber auch als Arbeitgeber, der zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung beiträgt." Littich legte einmal mehr ein klares Bekenntnis zum Standort Österreich ab, was er mit dem steigenden Bedarf an Mitarbeitern im Vertrieb – rund 500 bis 2010 – unterstrich.
Sicherheit ist die Antwort der Allianz Gruppe in Österreich auf die herrschende Krise: "Wir verfügen über ein kerngesundes Geschäft, haben in Sachen Effizienz unsere Hausaufgaben gemacht und dürfen uns über eine signifikante Verbesserung der Combined Ratio freuen", betonte Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich, am Dienstag vor Journalisten. Damit könne die Allianz in allen wesentlichen Bereichen eine erfreuliche Bilanz des vergangenen Jahres ziehen: als Versicherer, Veranlager, Arbeitgeber und Unternehmen, das seiner Verantwortung nachhaltig gerecht werde.
Trotz Finanzmarktkrise ist die Allianz Österreichs Branchen-Champion in Sachen Profitabilität: Dies zeigt unter anderem das versicherungstechnische Ergebnis im Kerngeschäftsfeld Schaden-Unfall, welches im Jahr 2008 um 73,4 Prozent auf 35,6 Millionen Euro anstieg. Die Combined Ratio wurde signifikant verbessert und konnte, wie geplant, von 95,8 auf 93,7 Prozent gedrückt werden. Der Return on Equity erreichte einen beeindruckenden Wert von 11,5 Prozent. Sensationell gestaltete sich der Bereich Leben: "Wir können von einer Sternstunde in der Lebensversicherung berichten. Mit einem Prämienzuwachs von 16,5 Prozent auf 461,2 Millionen Euro haben wir uns deutlich vom Branchentrend abgesetzt. Unser Marktanteil ist dadurch auf knapp 7 Prozent gestiegen", so Littich.
Schaden fest im Griff
Die Prämieneinnahmen im Bereich Schaden-Unfall bewegten sich auf stabilem Niveau: Trotz fortgesetzt harten Preiswettbewerbs in der Kfz-Versicherung konnte mit 861,6 Millionen Euro ein leichtes Plus von 0,5 Prozent erzielt werden. Die Krankenversicherung verbuchte weiterhin erfreuliche Zuwächse – die Prämien legten um 5,0 Prozent auf 40,9 Millionen Euro zu. Dank effizienter Rückversicherung und eines über das Jahr günstigen Schadenverlaufs sind die Aufwendungen im Bereich Schaden-Unfall um 4,1 Prozent auf 573,8 Millionen Euro zurückgegangen. "Wir haben den Schaden fest im Griff", erklärte Littich. Im Bereich Krankenversicherung beliefen sich die Aufwendungen für Versicherungsfälle auf 24,7 Millionen Euro und stiegen damit um 6,1 Prozent im Vergleich zu 2007.
Sternstunde in der Lebensversicherung
Sensationell gestaltete sich der Prämienverlauf in der Lebensversicherung: "Mit einem Zuwachs von 16,5 Prozent auf 461,2 Millionen Euro konnte die Allianz den Markt, der um 2,2 Prozent gewachsen ist, mit riesigem Abstand hinter sich lassen und Marktanteile gewinnen", freut sich Littich. Einen besonderen Beitrag zu diesem Erfolg lieferte die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge, die mit 50,6 Millionen Euro ein Plus von 15,7 Prozent verzeichnete.
In der betrieblichen Altersvorsorge setzte die Allianz den eingeschlagenen Wachstumskurs weiter fort. 2008 wurde erstmals die 100-Millionen-Euro-Grenze überschritten: 106,6 Millionen Euro an Prämie bedeuten einen Zuwachs von 36,5 Prozent. Zum zweiten Mal in Folge konnte dadurch der Marktanteil erhöht werden. Dieser stieg von 5,9 Prozent auf 6,8 Prozent. Insgesamt wurden im Bereich Leben Leistungen in der Höhe von 341,3 Millionen Euro, ein Plus von 15,8 Prozent, erbracht.
Über alle Geschäftsbereiche gerechnet, ist die abgegrenzte Bruttoprämie gegenüber 2007 um 5,5 Prozent auf 1.363,7 Millionen Euro gestiegen – und damit doppelt so stark wie der Markt, der einen Zuwachs von 2,5 Prozent verzeichnen konnte.
Gesundes Portfolio
"Unser Portfolio ist kerngesund", erklärt Littich. Im Bereich Schaden-Unfall stieg das versicherungstechnische Ergebnis von 20,5 Millionen auf 35,6 Millionen Euro – um satte 73,4 Prozent.
"Das Nichtversicherungstechnische Ergebnis der Allianz liegt nach 69,5 Millionen Euro bei 16,0 Millionen Euro", so Littich. "2008 gab es riesige Klippen, die wir umschifft haben. Wir haben uns bewusst und frühzeitig für einen Sicherheitskurs in der Veranlagungsstrategie entschieden." Der traditionell hohe Aktienanteil am Gesamtportfolio wurde im Verlauf des Jahres konsequent von 18,4 Prozent im Jänner auf praktisch null im Herbst heruntergefahren. "Sicherheit hat ihren Preis: Weniger Profit in einem Jahr wie diesem anzusteuern, ist zwingend im Dienste der Sicherheit", erklärt Littich. "Fährt man normalerweise mit 130 km/h auf der Autobahn, so bremst man sich bei Nebel ein, um das Auto sicher auf der Straße zu halten. Dass wir das richtige Tempo gewählt haben, zeigt unser finanztechnisches Ergebnis", so Littich. Bei den verwalteten Kapitalanlagen kam es durch die Marktentwicklung zu einem leichten Abrieb um 6,3 Prozent auf 4.817,4 Millionen Euro.
Getragen durch das extrem gute versicherungstechnische Ergebnis einerseits, andererseits durch das auf Sicherheit gesteuerte finanztechnische Ergebnis, beläuft sich das EGT auf starke 81,1 Millionen Euro nach einem Vorjahreswert von 150,1 Millionen Euro. Die Solvabilität liegt mit einem Wert von 125 Prozent über dem gesetzlichen Erfordernis. Die Profitabilität lässt sich auch anhand weiterer Kennzahlen ablesen: Der Return on Equity beträgt 11,5 Prozent. Die Combined Ratio lag mit einem Wert von 93,7 Prozent voll auf Zielkurs. Der Jahresgewinn belief sich auf 63,6 Millionen Euro nach 115,0 Millionen Euro im Vorjahr.
Ihre Dividendenpolitik hat die Allianz den geänderten Rahmenbedingungen angepasst: Aus den 63,6 Millionen Euro zahlt die Allianz eine Dividende von 20,1 Millionen Euro. "Der Rest geht in die weitere Stärkung der Eigenkapitalbasis unserer Gesellschaft, die sich damit um 6,2 Prozent von 761,8 Millionen Euro auf 809,0 Millionen Euro erhöht", erklärt Littich.
Ausblick 2009: Solider Expansionskurs und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen
"Man kann als Versicherung aus dem österreichischen Markt leben – und gutes Geld verdienen", erklärt Littich angesichts einer erfolgreichen Bilanz unter schwierigen Rahmenbedingungen.
Auch für 2009 sieht der Allianz Vorstandsvorsitzende die Ampel auf grün. Wachstumsprognosen seien seriöserweise im Moment freilich nicht zu konkretisieren, aber: "Ich bin positiv für 2009. Wir werden aus dem Kerngeschäft Gewinn machen. Die Combined Ratio unter 94 Prozent ist der Beweis für unser extrem gesundes Portfolio", so Littich. Für die Zukunft wachse die Bedeutung der Allianz als Unternehmen, das einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit lege. Die Allianz Gruppe in Österreich habe dieses Anliegen mit dem Beitritt zur WWF Climate Group Austria bekräftigt und sich zur Einsparung von 20 Prozent ihrer CO2-Emissionen bis 2010 verpflichtet: „Nachhaltiges Wirtschaften ist in mehrfacher Hinsicht ein wesentliches Grundprinzip für uns: als Risikomanager und Risikoträger, als Investor am Kapitalmarkt, aber auch als Arbeitgeber, der zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung beiträgt." Littich legte einmal mehr ein klares Bekenntnis zum Standort Österreich ab, was er mit dem steigenden Bedarf an Mitarbeitern im Vertrieb – rund 500 bis 2010 – unterstrich.
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Dienstag, 3. März 2009
Ende der Party?
In einem lesenswerten Interview mit Allianz-Volkswirt Heise beschreibt dieser die Situation und begründet, warum es keine lange Rezession geben wird....
http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/tid-13518/wirtschaftskrise-ende-der-kreditparty_aid_375401.html
wir werden sehen -- was sicherlich stimmt, ist seine Feststellung, wonach wir in eine "neue Welt" eintreten.
http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/tid-13518/wirtschaftskrise-ende-der-kreditparty_aid_375401.html
wir werden sehen -- was sicherlich stimmt, ist seine Feststellung, wonach wir in eine "neue Welt" eintreten.
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Dienstag, 17. Februar 2009
Lebensversicherung wieder modern!
Ein aktuelles Interview mit Allianz-Chef Littich:
Die Verunsicherung der Menschen durch die Finanzkrise wird die Kundengelder in Richtung Versicherungen strömen lassen, wobei insbesondere die klassische Lebensversicherung eine absolute Renaissance erleben wird - "und da wollen wir überproportional dabei sein", sagt Allianz -Österreich-Chef im Interview mit der Austria Presse Agentur ( APA ). Die klassische Vorsorge habe "genau jetzt ihre Berichtigung - sie ist gut verzinst und sicher". "Anders als bei Banken " erwartet Littich für die Assekuranzen "keine strukturellen Brüche". Die Allianz sieht er mit ihrem eigenen Vertrieb gut aufgestellt: "Diese Stand-alone-Variante ist kein Problem." Mit der Bank Austria kooperiert man nur punktuell mit Tilgungsträgern. "Die Frage nach Kapital vom Staat erübrigt sich: Wir schwimmen in Liquidität, haben genug Eigenkapital und schreiben Gewinne", betont der Allianz -Chef: "Wir brauchen keine Einlagensicherung, das Geld ist bei uns sicher." Hinter Banken als Vertriebskanal sei nun ein Fragezeichen zu setzen, "die Welt hat sich geändert". "Risikolos viel Geld zu verdienen geht nicht", ist für Littich die zentrale Lehre aus der Finanzkrise : "Es gibt keine Wunder auf dieser Welt. Schuster bleib bei deinem Leisten." Im schlimmen Börsenjahr 2008 sei die gesamte Finanzdienstleistungs -Industrie "in sehr stürmischen Gewässern unterwegs" gewesen mit "ungeahnten Klippen", die man aber gut umschifft habe. Allianz habe die Aktienquote bis Ende 2008 auf Null gesenkt, jetzt liege man bei 3 Prozent. "Und wir hatten kein Fremdwährungsrisiko, keine ABS, kein Island." Den 1.000 Kunden, die durch das von Lehman Brothers garantierte "Top Invest V"-Produkt Geld verloren, habe man ihre Verluste abgegolten. Der Assekuranz könne man "keinen groben Schnitzer" in der Finanzkrise vorwerfen. Dennoch werde künftig noch mehr die Seriosität der Beratung "das große Unterscheidungsmerkmal" sein, etwa bei Fondspolizzen noch besser die Chancen und Risiken aufzuzeigen. Vermehrt Stornis etwa von Kranken- oder Lebenspolizzen durch die schwache Konjunktur spüre man nicht. Prämienzahlungsunterbrechungen seien fallweise denkbar, aber wirklich kündigen würde nur jemand, der wirklich dringend Geld braucht. Die Menschen hätten Geld - aber auch Angst, "daher rechne ich eher, dass Geld zu uns kommt". Die Allianz in Österreich habe "2008 ein sehr gutes Jahr" gehabt, versicherungstechnisch sehr gut, finanzmäßig "o.k." - die Bilanz wird erst im März präsentiert. Auch für 2009/10 erwarte er gute Jahre. Die Profitabilität werde 2009 in Ordnung sein. Bei Kostenquote und Combined Ratio liege man "unter den besten in Österreich". Die Combined Ratio - Kosten und Schäden gemessen an den Einnahmen - über mehrere Jahre zu reduzieren, war das erklärte Ziel; für 2008 lautete die angepeilte Marke 94 Prozent. Im Schaden/Unfall-Bereich habe die Allianz "ein blitzsauberes Portfolio", was nur über mehrere Jahre gelungen sei. Auch gegen Naturkatastrophen sei man gut abgesichert. Verstärkt angeboten werden von Allianz Assistance-Produkte. Im privaten Bereich wurde bisher rund solche 60.000 Verträge abgeschlossen, im Kfz -Bereich rund 180.000. Die Zukunft liege in Pflege -Assistance, also "Hilfe rund um die Uhr", wo die Versicherung bis zu 30 verschiedene Hilfs- und Unterstützungs-Tätigkeiten organisiert. Als Einzelprodukt kostet dies 14 Euro pro Monat. Als zufriedenstellend sieht Littich die Entwicklung der "Top Cash"-Konten an, deren Zahl mit knapp 30.000 fast unverändert hoch ist. Das Volumen ist allerdings im Zuge der Zinsanpassung - Orientierung am EZB -Leitzins - zurückgegangen. Die Verzinsung beträgt zur Zeit Prozent. Derzeit liegen auf den Konten 173 Mio. Euro.
Die Verunsicherung der Menschen durch die Finanzkrise wird die Kundengelder in Richtung Versicherungen strömen lassen, wobei insbesondere die klassische Lebensversicherung eine absolute Renaissance erleben wird - "und da wollen wir überproportional dabei sein", sagt Allianz -Österreich-Chef im Interview mit der Austria Presse Agentur ( APA ). Die klassische Vorsorge habe "genau jetzt ihre Berichtigung - sie ist gut verzinst und sicher". "Anders als bei Banken " erwartet Littich für die Assekuranzen "keine strukturellen Brüche". Die Allianz sieht er mit ihrem eigenen Vertrieb gut aufgestellt: "Diese Stand-alone-Variante ist kein Problem." Mit der Bank Austria kooperiert man nur punktuell mit Tilgungsträgern. "Die Frage nach Kapital vom Staat erübrigt sich: Wir schwimmen in Liquidität, haben genug Eigenkapital und schreiben Gewinne", betont der Allianz -Chef: "Wir brauchen keine Einlagensicherung, das Geld ist bei uns sicher." Hinter Banken als Vertriebskanal sei nun ein Fragezeichen zu setzen, "die Welt hat sich geändert". "Risikolos viel Geld zu verdienen geht nicht", ist für Littich die zentrale Lehre aus der Finanzkrise : "Es gibt keine Wunder auf dieser Welt. Schuster bleib bei deinem Leisten." Im schlimmen Börsenjahr 2008 sei die gesamte Finanzdienstleistungs -Industrie "in sehr stürmischen Gewässern unterwegs" gewesen mit "ungeahnten Klippen", die man aber gut umschifft habe. Allianz habe die Aktienquote bis Ende 2008 auf Null gesenkt, jetzt liege man bei 3 Prozent. "Und wir hatten kein Fremdwährungsrisiko, keine ABS, kein Island." Den 1.000 Kunden, die durch das von Lehman Brothers garantierte "Top Invest V"-Produkt Geld verloren, habe man ihre Verluste abgegolten. Der Assekuranz könne man "keinen groben Schnitzer" in der Finanzkrise vorwerfen. Dennoch werde künftig noch mehr die Seriosität der Beratung "das große Unterscheidungsmerkmal" sein, etwa bei Fondspolizzen noch besser die Chancen und Risiken aufzuzeigen. Vermehrt Stornis etwa von Kranken- oder Lebenspolizzen durch die schwache Konjunktur spüre man nicht. Prämienzahlungsunterbrechungen seien fallweise denkbar, aber wirklich kündigen würde nur jemand, der wirklich dringend Geld braucht. Die Menschen hätten Geld - aber auch Angst, "daher rechne ich eher, dass Geld zu uns kommt". Die Allianz in Österreich habe "2008 ein sehr gutes Jahr" gehabt, versicherungstechnisch sehr gut, finanzmäßig "o.k." - die Bilanz wird erst im März präsentiert. Auch für 2009/10 erwarte er gute Jahre. Die Profitabilität werde 2009 in Ordnung sein. Bei Kostenquote und Combined Ratio liege man "unter den besten in Österreich". Die Combined Ratio - Kosten und Schäden gemessen an den Einnahmen - über mehrere Jahre zu reduzieren, war das erklärte Ziel; für 2008 lautete die angepeilte Marke 94 Prozent. Im Schaden/Unfall-Bereich habe die Allianz "ein blitzsauberes Portfolio", was nur über mehrere Jahre gelungen sei. Auch gegen Naturkatastrophen sei man gut abgesichert. Verstärkt angeboten werden von Allianz Assistance-Produkte. Im privaten Bereich wurde bisher rund solche 60.000 Verträge abgeschlossen, im Kfz -Bereich rund 180.000. Die Zukunft liege in Pflege -Assistance, also "Hilfe rund um die Uhr", wo die Versicherung bis zu 30 verschiedene Hilfs- und Unterstützungs-Tätigkeiten organisiert. Als Einzelprodukt kostet dies 14 Euro pro Monat. Als zufriedenstellend sieht Littich die Entwicklung der "Top Cash"-Konten an, deren Zahl mit knapp 30.000 fast unverändert hoch ist. Das Volumen ist allerdings im Zuge der Zinsanpassung - Orientierung am EZB -Leitzins - zurückgegangen. Die Verzinsung beträgt zur Zeit Prozent. Derzeit liegen auf den Konten 173 Mio. Euro.
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