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Freitag, 20. März 2009

Deutsche Versicherer besser als US-Konzerne

Die deutsche Assekuranz steht in der Finanzkrise derzeit deutlich besser da als die Banken oder die US-amerikanische Konkurrenz, schreibt die FTD.

Marktführer Allianz habe zwar nach einem Rekordgewinn von 8 Mrd EUR für 2007 für das vergangene Jahr 2,4 Mrd EUR Verlust gemeldet, doch ist der vor allem der gerade verkauften Dresdner Bank mit ihrem Bestand an Hochrisikopapieren geschuldet.

Auch die Münchener Rück musste einen Gewinneinbruch von 3,8 Mrd EUR auf 1,5 Mrd EUR hinnehmen, das Ergebnis blieb aber positiv. Allerdings sind auch für die deutsche Versicherungsbranche noch erhebliche Belastungen zu befürchten, da sich die Rezession auf ihr Kerngeschäft auswirken werde.

Vor allem für die Lebensversicherung erwarten Branchenkenner negative Auswirkungen.

Freitag, 6. März 2009

Hartfort Financial

Schwache Aktienmärkte belasten die Kapitalreserven der US-Lebensversicherer. Hartford Financial, an der die Allianz beteiligt ist, erwägt nun den Verkauf ihrer Lebensversicherungssparte.

Die Spekulationen, die Allianz könnte Hartford früher oder später ganz übernehmen, wiegelte der Konzern gestern ab. Es gebe keinen Handlungsbedarf, sagte ein Allianz Sprecher.

Clement Booth, das für das Amerika-Geschäft zuständige Vorstandsmitglied, hatte zuletzt gesagt: "Wir profitieren derzeit von der Situation, in dem wir Kunden gewinnen. Hartford bleibt ein Finanzinvestment".

Fireman´s Funds bevorzugt

Die Allianz versucht derzeit in den USA, mit ihrer Tochter Fireman's Funds ins Privatkundengeschäft vorzustoßen.