Dramatische Überschrift in der Welt:
"Weltfinanzgipfel
G 20 erklärt Ära des Bankgeheimnisses für beendet
2. April 2009, 06:50 Uhr
Beobachter hatten befürchtet, dass der Weltfinanzgipfel in London nur leere Worthülsen produziert. Doch in immerhin zwei Bereichen scheinen sich die führenden Industrienationen einig zu sein: Eine internationale Aufsichtsbehörde soll künftig auch Hedgefonds kontrollieren. Und Steueroasen müssen mit schärferen Sanktionen rechnen."
Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article3487415/G-20-erklaert-Aera-des-Bankgeheimnisses-fuer-beendet.html
Leere Drohung oder echter Anschlag? Wir werden es erfahren... Tu, felix Austria, bleibe stark!
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Donnerstag, 2. April 2009
Dienstag, 31. März 2009
Liechtenstein "kaputt"
Das war zu erwarten:
Bei den Vermögensverwaltungsbanken in Liechtenstein bringen reiche Kunden angesichts der Diskussionen um Steuern und Bankgeheimnis weiterhin ihr Geld in Sicherheit, berichtet das WB.
Bei der im Besitz des Fürstenhauses stehenden LGT Group zogen Kunden nach Angaben vom Dienstag aus Konten und Depots in Liechtenstein im letzten Jahr 4,7 Mrd. Franken (3 Mrd. Euro) ab.
Bei den Vermögensverwaltungsbanken in Liechtenstein bringen reiche Kunden angesichts der Diskussionen um Steuern und Bankgeheimnis weiterhin ihr Geld in Sicherheit, berichtet das WB.
Bei der im Besitz des Fürstenhauses stehenden LGT Group zogen Kunden nach Angaben vom Dienstag aus Konten und Depots in Liechtenstein im letzten Jahr 4,7 Mrd. Franken (3 Mrd. Euro) ab.
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Weltstaat rüstet auf!
Das WB berichtet über einen weiteren Schritt zum Kontroll-Weltstaat:
"Deutschland will sich beim G-20-Gipfel in London jetzt doch für die Veröffentlichung von Schwarzen Listen für unkooperative Steueroasen einsetzen. "Es wird drei Listen geben", hieß es am Dienstag aus Regierungskreisen in Berlin. Darin würden separat die Länder aufgeführt, die bei der Bekämpfung von Geldwäsche, bei Steuerhinterziehung und in Fragen der Finanzaufsicht nicht kooperierten.
Erstellt werden die drei Listen von den zuständigen internationalen Institutionen. Für die Geldwäsche und die Finanzierung des Terrorismus ist das die bei der OECD angesiedelte FATF (Financial Action Task Force on Money Laundering). Für die Steuerflucht ist die OECD selbst zuständig und für Aufsichtsfragen das Forum für Finanzstabilität (FSF)."
... ein weiterer Schlag für das Österreichische Bankengeheimnis.
"Deutschland will sich beim G-20-Gipfel in London jetzt doch für die Veröffentlichung von Schwarzen Listen für unkooperative Steueroasen einsetzen. "Es wird drei Listen geben", hieß es am Dienstag aus Regierungskreisen in Berlin. Darin würden separat die Länder aufgeführt, die bei der Bekämpfung von Geldwäsche, bei Steuerhinterziehung und in Fragen der Finanzaufsicht nicht kooperierten.
Erstellt werden die drei Listen von den zuständigen internationalen Institutionen. Für die Geldwäsche und die Finanzierung des Terrorismus ist das die bei der OECD angesiedelte FATF (Financial Action Task Force on Money Laundering). Für die Steuerflucht ist die OECD selbst zuständig und für Aufsichtsfragen das Forum für Finanzstabilität (FSF)."
... ein weiterer Schlag für das Österreichische Bankengeheimnis.
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Donnerstag, 12. März 2009
Liechtenstein "kaputt"
Nun ist es amtlich: Liechtenstein "lockert" sein Bankgeheimnis, berichtet die FTD:
Der politische Druck wirkt: Das Fürstentum bekennt sich in punkto Bankgeheimnis künftig zu den OECD-Standards. Außerdem bietet es anderen Staaten Abkommen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung an - die ersten Gespräche sollen schon laufen.
Quelle: http://www.ftd.de/politik/europa/:Gelockertes-Bankgeheimnis-Liechtenstein-öffnet-sich/486229.html
Damit ist auch Liechtenstein - wie bereits die Schweiz - kein verlässlicher Partner mehr bei
Der politische Druck wirkt: Das Fürstentum bekennt sich in punkto Bankgeheimnis künftig zu den OECD-Standards. Außerdem bietet es anderen Staaten Abkommen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung an - die ersten Gespräche sollen schon laufen.
Quelle: http://www.ftd.de/politik/europa/:Gelockertes-Bankgeheimnis-Liechtenstein-öffnet-sich/486229.html
Damit ist auch Liechtenstein - wie bereits die Schweiz - kein verlässlicher Partner mehr bei
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Dienstag, 10. März 2009
Liechtenstein knickt auch ein!
Wie war das noch? Österreich, die Schweiz und Liechtenstein wollen gemeinsam ihr Bankengeheimnis verteidigen?
Pustekuchen!
Die Schweiz sank qua Drohung aus Amerika auf die Knie, Österreich signalisiert inzwischen "Verhandlungsbereitschaft" und Liechtenstein?
Die FTD berichtet: "Das verstärkte internationale Vorgehen gegen Steuerflucht zeigt Wirkung: Die Liechtensteiner LGT Bank gibt ihr umstrittenes Stiftungsgeschäft auf. Das Institut gab am Dienstag den Verkauf der in diesem Segment tätigen Tochtergesellschaften in Liechtenstein und der Schweiz bekannt."
Das sieht alles verdammt nach einer konzertierten Aktion aus - nicht?!
Pustekuchen!
Die Schweiz sank qua Drohung aus Amerika auf die Knie, Österreich signalisiert inzwischen "Verhandlungsbereitschaft" und Liechtenstein?
Die FTD berichtet: "Das verstärkte internationale Vorgehen gegen Steuerflucht zeigt Wirkung: Die Liechtensteiner LGT Bank gibt ihr umstrittenes Stiftungsgeschäft auf. Das Institut gab am Dienstag den Verkauf der in diesem Segment tätigen Tochtergesellschaften in Liechtenstein und der Schweiz bekannt."
Das sieht alles verdammt nach einer konzertierten Aktion aus - nicht?!
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Bankgeheimnis bröckelt?
Der "Standard" listet die wichtigsten Fragen rund um das österreichische Bankgeheimnis auf. So sei derzeit zwar noch unklar, welche Sanktionen Österreich zu befürchten habe.
Österreich bietet Zusammenarbeit an
Dennoch biete Österreich derzeit an - trotz des offiziellen Bekenntnisses zum Bankgeheimnis -
an einer Verbesserung der Zusammenarbeit der Steuerbehörden mitzuarbeiten.
Auch die Ausweitung der EU-weiten Zinsertragsbesteuerung auf Stiftungen oder Trusts sowie die Schließung von Schlupflöchern für Produkte wie Lebensversicherung und andere Anlegerprodukte seien für Österreich verhandelbar.
Österreich bietet Zusammenarbeit an
Dennoch biete Österreich derzeit an - trotz des offiziellen Bekenntnisses zum Bankgeheimnis -
an einer Verbesserung der Zusammenarbeit der Steuerbehörden mitzuarbeiten.
Auch die Ausweitung der EU-weiten Zinsertragsbesteuerung auf Stiftungen oder Trusts sowie die Schließung von Schlupflöchern für Produkte wie Lebensversicherung und andere Anlegerprodukte seien für Österreich verhandelbar.
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Montag, 9. März 2009
Österreich verteidigen!
Das den bürgerlichen Freiheitsrechten eher abholde Magazin Spiegel-online berichtet über die Entwicklung in der Causa Bankgeheimnis:
Schweiz, Österreich und Luxemburg verteidigen ihr Bankgeheimnis
"Die Finanzminister der Schweiz, von Österreich und Luxemburg sind verärgert: Sie wollen bei internationalen Gesprächen zum Thema Steuerbetrug dabei sein. Die Länder fürchten, von der EU auf eine Liste "unkooperativer Staaten" gesetzt zu werden - ihr Bankgeheimnis verteidigen sie dennoch. (...) Der Schutz von Bankdaten sei "weder Ursache noch Lösung der internationalen Finanzkrise", sagte der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Wien und Bern am Sonntagabend in Luxemburg. "Unsere drei Länder sind keine Steuerparadiese oder Steueroasen", betonte er."
Singapur als lachender Dritter?
Tja, Pech gehabt, denn die Union der Eurokommissare wird weiter an der totalen Kontrolle ihrer Bürger arbeiten... Singapur und die VAE bringen sich derweil als Bankenplatz der Zukunft in Stellung.
Schweiz, Österreich und Luxemburg verteidigen ihr Bankgeheimnis
"Die Finanzminister der Schweiz, von Österreich und Luxemburg sind verärgert: Sie wollen bei internationalen Gesprächen zum Thema Steuerbetrug dabei sein. Die Länder fürchten, von der EU auf eine Liste "unkooperativer Staaten" gesetzt zu werden - ihr Bankgeheimnis verteidigen sie dennoch. (...) Der Schutz von Bankdaten sei "weder Ursache noch Lösung der internationalen Finanzkrise", sagte der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Wien und Bern am Sonntagabend in Luxemburg. "Unsere drei Länder sind keine Steuerparadiese oder Steueroasen", betonte er."
Singapur als lachender Dritter?
Tja, Pech gehabt, denn die Union der Eurokommissare wird weiter an der totalen Kontrolle ihrer Bürger arbeiten... Singapur und die VAE bringen sich derweil als Bankenplatz der Zukunft in Stellung.
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Dienstag, 3. März 2009
Schweiz beginnt Diskussion über Bankgeheimnis
Das WB berichtet, es komme nun Bewegung in die Diskussion um das Bankgeheimnis in der Schweiz. Nach ihrem USA-Besuch erklärt Justizministerin Widmer-Schlumpf, dass das Bankgeheimnis durch die Gleichstellung von Steuerhinterziehung und Steuerbetrug nicht beeinträchtigt wäre.
Das ist natürlich alles Käse - die Schweiz hat ihr Bankgeheimnis de facto abgeschafft, niemand wird ihr mehr glauben. Ich will nicht wissen, in welchem Affentempo die Gelder gerade aus der Schweiz abgezogen werden...
Das ist natürlich alles Käse - die Schweiz hat ihr Bankgeheimnis de facto abgeschafft, niemand wird ihr mehr glauben. Ich will nicht wissen, in welchem Affentempo die Gelder gerade aus der Schweiz abgezogen werden...
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Freitag, 27. Februar 2009
Bankgeheiminis am Ende?
Ein interessantes Dossier:
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/geldanlage/:Agenda-Generalangriff-aufs-Bankgeheimnis/480045.html
Ich tippe auf Singapur als kommenden Online-Bankenplatz für Alle, die keinen Bock auf EU-Schnüffler haben...
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/geldanlage/:Agenda-Generalangriff-aufs-Bankgeheimnis/480045.html
Ich tippe auf Singapur als kommenden Online-Bankenplatz für Alle, die keinen Bock auf EU-Schnüffler haben...
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Montag, 23. Februar 2009
Kampf der Freiheit?
Ex-FDJ-Aktivistin Angela Merkel geht in die sozialistische Offensive?
Die Welt-online berichtet über das Polit-Treffen am vergangegen Wochenden in Berlin:
Die Finanzmärkte der Welt müssten besser überwacht werden. Wer sich nicht in die Karten gucken lasse, solle daher bestraft werden. Darauf hätten sich die europäischen Wirtschaftsmächte im Berliner Kanzleramt geeinigt. Dies sei auch ein Sieg für Gastgeberin Angela Merkel und ihre Forderung nach "nachhaltigem Wirtschaften" gewesen, meint Die Welt.
Dazu passt auch die Meldung, wonach die "Steuerschlupflöcher" und die Bankengeheimnisse weltweit konsequent ausgehebelt werden sollen. Kommt nach der Krise die totale Überwachung?
Die Welt-online berichtet über das Polit-Treffen am vergangegen Wochenden in Berlin:
Die Finanzmärkte der Welt müssten besser überwacht werden. Wer sich nicht in die Karten gucken lasse, solle daher bestraft werden. Darauf hätten sich die europäischen Wirtschaftsmächte im Berliner Kanzleramt geeinigt. Dies sei auch ein Sieg für Gastgeberin Angela Merkel und ihre Forderung nach "nachhaltigem Wirtschaften" gewesen, meint Die Welt.
Dazu passt auch die Meldung, wonach die "Steuerschlupflöcher" und die Bankengeheimnisse weltweit konsequent ausgehebelt werden sollen. Kommt nach der Krise die totale Überwachung?
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